Diese Dinge tut man als Eltern eines Kleinkindes nur einmal…

Peinliches mit Kindern

Man lernt als Eltern ja nie aus. Immer wieder tun wir etwas, das wir im Nachhinein wohl besser sein gelassen hätten. Wenn man es nur schon vorher gewusst hätte! Und so sammelt sich eine beachtliche Liste von Dingen, die man als Eltern nur einmal tut… und dann besser nie wieder. Hier folgen ein paar Beispiele für die Dinge, die wir als Eltern eines Kleinkindes nur einmal tun. Das Ganze ist selbstverständlich auch auf jüngere und ältere Kinder erweiterbar. Aber irgendwo müssen wir mit unserem Fehlverhalten ja einen Schlussstrich ziehen 😉

Diese Dinge tut man als Eltern nur einmal…

1. Sauerei

Die größten Fails sind sicherlich diejenigen, die hinterher eine riesige Sauerei bedeuten, oder in jedem Fall einen größeren Arbeitsaufwand, den Urzustand wieder herzustellen.

In der kinderlosen Zeit suchten wir die Kleidung nach unserem Geschmack aus, nicht nach Funktionalität. Mit Kindern weiß man nun Kleidung in gedeckten Tönen zu schätzen, sowohl beim Kinde, als auch bei einem selbst. Was man wohl nur einmal tut:

  • das Kind mit weißen Sachen in den Kindergarten schicken und
  • selbst mit weißer Hose den Spielplatz betreten

Denn spätestens dann wissen wir: auch wenn die Kinder scheinbar sauber sind oder kaum noch kleckern. Bei weißer Kleidung fordert man Murphy gerade zu heraus.
Man kann selbstverständlich Vorsichtsmaßnahmen treffen, die weitere Kleckerszenarien vermeiden. Oder man lernt aus den Fehlern, zum Beispiel indem man…

  • sein einjähriges Kind Suppe löffeln lässt
  • dem Kind ein gefülltes Trinkglas anvertraut und hofft, dass es dieses ohne zu schwappen bis zum Tisch tragen kann

O ja, das tut man nur einmal und weiß: ok, die Sache mit der Feinmotorik üben wir nochmal.

2. Ungeahnte Langzeitfolgen

Nun gut, dass Kinder schnell dreckig werden, und Eltern sowie deren Haushalt mit eingeschlossen, das lernen wir wohl schnell. Aber es gibt so andere Dinge, die eher zur Kategorie „ungeahnte Langzeitfolgen“ gehören, wo wir die Konsequenzen unseres Handelns einfach nicht unmittelbar abschätzen konnten. Und das hat nun fatale Folgen.
Ihr wisst nicht was ich meine? Nehmen wir mal die lieben Haushaltshelferlein wie Geschirrspüler und Waschmaschine. Als junges Paar möchte man Geld sparen und kauft sich eine kleine 5-Liter-Waschmaschine und rationiert den Geschirrspüler gleich ganz weg. Ja, das tut man wohl nur einmal,

  • sich eine fünf Liter Waschmaschine anschaffen
  • beim Kauf der Küche denken: das bisschen Abwasch bekommen wir auch ohne Geschirrspüler hin

Denn sobald man Kinder hat, wird man eines besseren belehrt. Wir müssen uns nur Punkt eins anschauen, um zu schlussfolgern, dass die Waschmaschine heute wohl nicht mehr groß genug sein kann. Vom Abwasch brauche ich hier wohl nicht zu reden.

Aber auch anderes Handeln hat schwere Folgen für den weiteren Verlauf des Tages bzw. der Nachruhe. Ist es nicht schön, wenn das Kind im Auto etwas schläft, anstatt herumzuningeln oder anstrengende Warum-Fragen zu stellen? Blöd nur, wenn es bereits 17 Uhr ist und sich der elterliche Feierabend damit in unerreichbare Ferne katapultiert. Darum machen wir das wohl nur einmal…

  • denken, dass so ein kleines Nickerchen um 17 Uhr nicht weiter fatal wäre

Wir Eltern sind ja immer so unglaublich stolz auf unsere Kinder, wenn sie etwas Neues können. Und manchmal, da zeigen wir ihnen sogar ganz konkret etwas, damit sie es nachmachen und von uns lernen. Wir wollen ja, dass sie möglichst schnell selbstständig werden, die kleinen Racker. Aber ein paar Lehrstunden könnten wir wohl hinterher doch bereuen:

  • dem Kind zeigen, wie man Reißverschlüsse auf bekommt… und Drehverschlüsse

Es ist ja wirklich süß, wie die kleinen Kinder neugierig an Taschen und Jacken nach den Reißverschlüssen haschen und daran herumfummeln. Aber Reißverschlüsse öffnen, das müssen sie nun wirklich nicht können. Spätestens wenn die gesamte Familie einen Ausflug machen möchte und sich das liebe Kind zum zehnten Mal die Jacke selbstständig wieder ausgezogen hat, dann weiß man, welches Unheil hier angerichtet wurde. Selbiges gilt auch für Drehverschlüsse. Die Folgen gehen nahtlos in Punkt eins über. Denn hinter aufschraubbaren Dingen verbergen sich in der Regeln sehr schön bematschbare Flüssigkeiten: Cremetuben, Zahnpasta, Wasserflasche. Das muss jetzt nun wirklich nicht sein, diese Sauerei.

3. Kostenintensiv

Kostenintensiv wird es, wenn wir uns der – nennen wir es einmal – Reichweite unserer Kinder nicht so bewusst sind. Dass wir keine fleckenfreundlichen Markenklamotten mit auf den Spielplatz nehmen, das haben wir bereits gelernt. Da können wir nur sparen. Teuer wird es jedoch, wenn wir denken, dass Dekoration ja echt was Feines ist. Daher tun wir dies nur einmal…

  • teure bzw. wertvolle Dekoration unterhalb der Kinder-Greif-Höhe platzieren

Und mal im Ernst. Die Kinder haben doch viel schönere Dekorationsideen, als wir Eltern. Dann liegen im Herbst eben die Kastanien auf dem Tisch, an Stelle der gläsernen Gänse der Großmutter. Und die Kinderzeichnungen zieren den Kühlschrank, statt der Meistermalerei. Man kann nur sparen, wenn man es dann erst einmal weiß.

4. Peinliches

Nach anfänglichen Fehltritten lernt man ja dazu. Man weiß nun, dass man immer auf der Hut sein muss, was die motorischen (Nicht-)Fähigkeiten der Kinder angeht. Aber wenn die Kinder älter werden, eröffnen sich ganz andere „Das-tue-ich-nie-wieder“-Momente. Es ist ja schön, wenn sie anfangen zu sprechen. Aber dass man nun aufpassen muss, was man zu Hause so von sich gibt, das sagt einem auch niemand vorher. Dieses hier tut man dann eben auch nur einmal…

  • gegenüber dem sprechfähigen Kind Details zur Körperhygiene ausplaudern

Wenn sich das Kind angeregt mit der Schwiegermutter über die mütterliche Monatshygiene unterhält, wird es peinlich. Das lässt man zukünftig wohl doch lieber sein.

Was habt Ihr als Eltern bereits getan und hinterher bereut?

Eure Wiebke

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