Einschlafbegleitung – und abendlich grüßt das Murmeltier…

Einschlafbegleitung abschaffen

Orrr wie mich das nervt. Auch wenn Einschlafbegleitung für Kinder die wundervollste Methode sein soll, um in den Schlaf zu finden. Für mich ist es eine Geduldsprobe deluxe. Zwei Stunden, manchmal sogar mehr, gehen am Tag dafür drauf. Zwei Stunden, in denen ich am Bettchen neben Wölkchen liege, ihre Hand halte, ihr gut zurede und sie bitte doch ENDLICH ihre verdammten Augen zu schließen. Eine Stunde mittags, eine Stunde abends, manchmal auch 1 1/2 jeweils. ES NERVT!

Damals: keine Einschlafbegleitung bei Wirbelwind

Bei Wirbelwind damals war es so unproblematisch. Sie war ja schon von Beginn an ein guter Schläfer. Mit ca. 1 1/4 Jahren haben wir sie gegen 19 Uhr ins Bett gebracht, haben den Raum verlassen und sie ist selbstständig eingeschlafen. Von da an lief es fast jeden Abend so ab. Von Ausnahmen einmal abgesehen, das ist ja klar. Wenn sie krank war oder der Tag besonders aufregend, dann forderte sie auch mal die Hand zum Einschlafen. Aber meistens konnte man sagen: „Schlaf schön, gute Nacht“, und konnte gehen. Dann hatte man ab 19:30 Uhr kinderfrei, konnte noch etwas schaffen, Dinge organisieren, Zweisamkeit mit dem Partner genießen…

Für mich war das selbstverständlich. Und naiv, wie ich eben immer so bin, ging ich davon aus, dass es auch beim zweiten Kind so ablaufen würde. Aber da habe ich die Rechnung nicht mit Wölkchen gemacht.

Heute: Einschlafbegleitung bei Wölkchen

Von Anfang an brauchte sie deutlich mehr Nähe. Händchen haltend in einem Bett einzuschlafen (und nicht tragend oder Brust nuckelnd), war bereits ein Meilenstein. Und diesen Meilenstein haben wir seit sie 6 Monate alt ist nicht weiter entwickelt. Jetzt ist sie fast zwei Jahre alt und die Abende, an denen sie alleine eingeschlafen ist, kann man an zwei Händen abzählen. (Und nebenbei waren das alles Tage, an denen der Papa sie ins Bett gebracht hat).

Unsere Abende sahen also in der Regel so aus, dass wir Wölkchen gegen 19.15 Uhr ins Bett gebracht haben, sie dann gegen 19:45 Uhr eingeschlafen war, manchmal sogar schneller, und dann unseren Wirbelwind ins Bett gebracht haben. Mit der zunehmenden Länge der Tage stieg jedoch auch Wölkchens Ausdauer. Die letzten Tage dehnte sich ihre Einschlafzeit auf 21 Uhr aus, manchmal kamen wir sogar erst 21.30 Uhr aus dem Kinderzimmer wieder heraus. Und da lagen wir, wie gesagt, bereits über eine Stunde neben ihr. Kein Wunder eigentlich, wenn sie zum Mittagsschlaf erst 14 Uhr einschläft und wir sie 15:30 wecken müssen, damit wir sie abends überhaupt noch ins Bett bekommen.

Mittagsschlaf streichen für kürzere Einschlafbegleitung am Abend?

Immer wieder zeigte uns Wölkchen also, dass sie scheinbar weniger Schlaf brauchte, als Wirbelwind damals (die bis zum 3. Geburtstag noch regelmäßig Mittagsschlaf gemacht hat und dennoch 19:30 im Bett war). Deshalb beschlossen wir, sie nicht mehr zum Mittagsschlaf hinzulegen. Der Plan war eigentlich ganz einfach: Kein Mittagsschlaf heißt, dass sie abends gegen 19 Uhr hundemüde in ihr Bett fallen und unsere Einschlafbegleitung sich auf vielleicht 10 Minuten reduzieren würde. Ist ja logisch, oder?

Das Experiment

Gesagt getan: heute waren wir tagsüber unterwegs und legten Wölkchen nicht schlafen. Gegen 14 Uhr merkte man ihr die Müdigkeit an. Sie verlangte Schnuller und Tuch und kuschelte sich etwas an mich. Dann ging es aber auch wieder und sie machte einen munteren Eindruck. Dann um 16 Uhr sind wir mit dem Auto wieder nach Hause gefahren. Ich schnallte das quietschfidele Wölkchen an, das Auto setzte sich in Bewegung, und als ich das nächste Mal hinschaute, sah ich gerade noch die Augen zufallen (siehe Titelbild). OKAY. Das hat ja prima geklappt, mit dem Plan. 20 Minuten später waren wir zu Hause. Ich trug Wölkchen nach oben und sie wachte langsam wieder auf. Jedoch blieb sie die nächste Zeit sehr quengelig. Wir gingen noch etwas auf den Spielplatz, um sie abzulenken, aber sie war schnell gereizt und eindeutig übermüdet.

Also gab es zu Hause Abendbrot, Sandmann und dann um 19:15 Uhr steckte ich sie ins Bett. Optimistisch legte ich mich dazu und wartete darauf, dass ihr die Augen zufallen würden. Ach, ich Naivling. Es war genau das Gleiche, wie jeden Abend. Plötzlich war sie wieder putzmunter, neckte mich, gackerte, gluckerte ihre Wasserflasche leer und fing an ihren Schlafsack wieder auszuziehen. Wölkchens gereizte Stimmung vom Nachmittag ging auf mich über.

Experiment gescheitert?

Ich hatte es mir so schön ausgedacht, und nun habe ich den gleichen Scheiß, wie jedes Mal. Keine Ruhe während ihres nicht vorhandenen Mittagsschlafes, ein gereiztes Kind am Nachmittag und die selbe Scheiße am Abend. Na, prima. Eine ganze Stunde dauerte es, also im Prinzip wie immer, ehe sie endlich die Augen schloss. Eine ganze Stunde, obwohl sie bereits den ganzen Nachmittag durchhing! Immerhin waren wir eine dreiviertel Stunde eher dran, als sonst. Aber war es das Wert? Ich muss gestehen, dass ich nicht weiß, ob ich den Mittagsschlaf nächstes Wochenende noch einmal bewusst weg lasse. Dann habe ich lieber ein Kind mit guter Laune und bin eine dreiviertel Stunde später im Feierabend.

Ich möchte die Einschlafbegleitung abschaffen

Eine Reduzierung der Einschlafbegleitung scheint bei uns also nicht so schnell in Sicht zu sein. Aber kann man sein Kind denn nicht einfach verständlich machen, dass es doch bitte alleine einschlafen soll? Ab wann ist ein Kind reif genug das zu verstehen? Kann ich Wölkchen nicht einfach sagen: „Hey Du, mir dauert das hier einfach zu lange. Schlafe mal bitte alleine ein. Ich bin ja gleich nebenan im Wohnzimmer, wenn was ist.“

Ich weiß schon. Ihr werdet jetzt sagen: „Dein Wölkchen ist doch noch nicht einmal zwei Jahre alt. Das kann sie noch nicht verstehen.“ Und sicherlich habt Ihr recht. Aber muss ich trotzdem nun jahrelang auf meinen Feierabend verzichten? Müssen mein Mann oder ich wirklich jeden Abend dem Kind stundenlang die Hand halten? Ist das der einzige Weg, ohne seinem Kind zu schaden? Gibt es keine Möglichkeit, hier irgendwie herauszukommen?

„Halte doch einfach die Hand und gucke dabei etwas auf dem Handy an, so wie es jeder andere auch tut“, denken vielleicht jetzt manche von Euch. Aber so einfach ist es nicht. Wir haben ja noch ein Kind, das sich langsam fragt, warum denn das liebe Wölkchen so viel Aufmerksamkeit beim Zubettbringen bekommt, und sie, Wirbelwind, nur das Standardprogramm. Und sie hat so recht. Das ist nicht fair. Und spätestens dann, wenn ein Elternteil beide Kinder ins Bett bringen muss, kommt Wirbelwind deutlich zu kurz. Das wird auf die Dauer nicht gut gehen. Dessen bin ich mir sicher. Schon jetzt zögert sie die Einschlafprozedur immer weiter hinaus. Das macht es natürlich nicht einfacher, wenn eben auch unser Wölkchen bedient werden möchte. Das ist für mich einfach keine befriedigende Situation, aus individuellen und eben, nennen wir es, sozial-verträglichen Gründen. Darum möchte ich von Euch wissen:

Wie macht Ihr das mit Euren Kindern? Macht Ihr Einschlafbegleitung?

Und wenn nicht: wie habt Ihr das geschafft?!

Eure Wiebk

52 Comments

  1. Wiebke G.
    Antworten
    28 Mai 2017 at 10:09 pm

    Liebe Wiebke,
    Du solltest darauf achten, wenn es bei Wölkchen funktionieren soll, kein Auto zu fahren.
    Meine große (3) macht auch seit ca. einem Jahr keinen Mittagsschlaf mehr. Ab und zu noch, aber nur wenn es zu Heiß ist oder sie krank ist.
    Der Kleine ist 21M und zum Glück schläft er noch.
    Ich habe mir angewöhnt mich mit beiden Kids ins Bett zu legen und die ausgesuchten Bücher vorzulesen.
    Danach wird das Licht ausgemacht und gekuschelt. Die Große schläft dabei oft ein (manchmal auch der kleine und ich :)) mit dem Kind was noch wach ist gehe ich dann nochmal aus dem Zimmer und es bekommt noch extra Zeit.
    Vielleicht kannst du es so probieren?
    Oder kannst du den Mittagsschlaf nicht früher ansetzen?
    Ich würd an deiner Stelle noch nicht gleich aufgeben. Ich finde auch als Mutter/Vater hat man seinen Feierabend verdient.
    Viel Glück

    • 28 Mai 2017 at 10:18 pm

      Hallo. Ich lege mich mit Wölkchen oft gegen 12.30 Uhr hin. Trotzdem schläft sie nicht vor 13.30 Uhr ein. Früher macht es aus meiner Sicht keinen Sinn. Da ist sie einfach noch zu munter. Und Mittagessen müssen wir ja auch irgendwann 😉
      Ich habe außerdem Bedenken, dass ich alles durcheinander bringe, wenn ich abends mit dem Kind wieder aus dem Zimmer gehe. Oder dann auch niemand einschläft, weil sie beide die Exklusivzeit wollen. :-/
      LG Wiebke

      • Alex
        15 Juni 2017 at 4:02 pm

        Hallo Wiebke. Hast du schonmal versucht sie morgens früher zu wecken damit sie früher zum Mittagsschlaf kommt? Ich kenne das Thema nur zu gut. Vllt ist das ja ne Idee. Wir probieren uns aber auch noch aus.

    • Sophia
      Antworten
      12 Juni 2017 at 9:34 pm

      Hallo, mein Mäuschen ist knapp 20 Monate alt und auch ein katastrophaler Einschläfer. Mittags wird sie um 12Uhr nach dem Mittagessen von den Großeltern bei der Tagesmutter abgeholt und schläft dann zuhause meist 1,5 Stunden, mal mehr, mal weniger, meist aber 1,5h. Wenn sie dann aufwacht, bin ich meistens auch Zuhause. Sie schläft aber hier auch nur ein, wenn sie an einer Flasche nuckeln kann. Sie nimmt sonst nichts zur Beruhigung.
      Abends: Fertig machen, Vorlesen, ins Bett legen, Kuscheltiere sagen Gute Nacht, Flasche, Spieluhr an. Selten schläft sie dann ein, viel häufiger weint sie nach der Flasche noch mal, aber ich warte seit kurzem immer erst noch ab, bis ich zu ihr gehe. 10 Min sind meine Grenze und meistens ist sie bis dahin eingeschlafen. Ich habe den Eindruck, dass sie viel länger braucht und viel mehr weint, wenn ich da bin. Hier ist übrigens auch das Phänomen, dass sie dann wieder putzmunter ist, wenn ich zu ihr gehe. Ich nehme sie, wenn sie länger weint, auf den Arm, jedoch nicht aus dem Zimmer raus und rede mit ihr. Ich sage ihr, dass jetzt Schlafenszeit ist und keine Spielzeit mehr und dass ja auch schon alle Kuscheltiere schlafen usw. Natürlich meckert sie, wenn ich sie zurück ins Bett lege, aber sie weint auch, wenn ich da bleibe. Und momentan weint sie immer nur sehr kurz, sodass ich nicht mehr zu ihr gehe. Ich höre ja auch am Weinen, wie es ihr geht: Wird es schlimmer (dann gehe ich auch schon früher zu ihr) oder beruhigt sie sich? Das ist für mich ok, ich muss viel von Zuhause aus arbeiten und das mache ich abends, wenn sie schläft. Tagsüber komme ich da nicht zu und möchte auch gerne Zeit mit meiner Tochter verbringen, daher kann ich auch gar nicht jeden Abend bis 21Uhr mit ihr im Zimmer sein. Das hatte ich nämlich vorher auch: Entweder bin ich oben geblieben und sie ist erst dann eingeschlafen mit viel Geweine oder ich habe sie mit ins Wohnzimmer genommen und noch mal spielen lassen und habe Hausarbeit erledigt. Aber da war sie vor 21Uhr auch nicht am Schlafen und ich bin mit meiner Arbeit nicht hinter her gekommen.

  2. ChB
    Antworten
    28 Mai 2017 at 10:27 pm

    Unsere ist fast 3 und braucht immer noch Einschlafbegleitung. Mal eine halbe, mal 2 Stunden. Macht allerdings mein Mann.

  3. Julia
    Antworten
    28 Mai 2017 at 11:24 pm

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es kontraproduktiv ist, den Mittagsschlaf ausfallen zu lassen. Und ich wecke meine Tochter (22 Monate) auch nicht, sondern lasse sie schlummern. Bei ihr ist es so: je besser sie mittags schläft, desto besser läuft es am Abend. Viel Glück weiterhin.

    • 29 Mai 2017 at 2:31 pm

      Das ist interessant. Bei der großen war es auch so, dass sie nachts ehr unruhig schlief, als sie irgendwann anfing keinen Mittagsschlaf mehr zu machen. Aber dass das Kind abends bis nach 21 Uhr wach ist, kann doch auch keine Lösung sein. Zumal sie morgens ja nicht ausschlafen kann, sondern auch in die Kita muss. Dann habe ich Bedenken, dass sie zu wenig Nachtschlaf bekommt.

  4. Emma
    Antworten
    29 Mai 2017 at 12:14 am

    Warum wartet ihr nicht einfach bis sie eingeschlafen ist und legt sie dann ins Bett? Waschen und Zähneputzen kann man direkt nach dem Abendessen machen. Ich kenne das so aus der Türkei, in der Familie meines Freundes wird kein Kind beim Schlafen „begleitet“. Natürlich ist es nervig, wenn die Kinder am Anfang auch mal bis 0 Uhr rumturnen, aber das legt sich meistens nach ein paar Tagen, wenn sie morgens früh genug geweckt werden. Dann sind sie am nächsten Tag früher müde und schlafen dementsprechend früher ein.
    Kleinere Kinder werden auch gerne mal auf den Beinen eines Elternteils in den Schlaf geschaukelt und dann ins Bett gelegt 🙂 Allgemein finde ich die türkische Kindererziehung in vielen Punkten (nicht in allen, z. B. Süßigkeitenkonsum) besser als die deutsche. Vieles wird lockerer gesehen und nicht an festen Uhrzeiten ausgerichtet.

    • 29 Mai 2017 at 2:29 pm

      Das ist sehr interessant zu hören, wie es in der Türkei üblich ist. Ich muss gestehen, dass ich gerne diese Ordnung habe: also dass Kinder dort einschlafen, wo sie dann auch nachts schlafen sollen. Zumal Wölkchen einen sehr leichten Schlaf hat und beim Herumtragen wieder aufwachen würde. Auch denke ich, dass sie die Rituale, die damit bei uns verbunden sind, braucht. Kann ich nicht erklären, ist einfach ein Gefühl angesichts verschiedener Situationen, in denen sie aus der Routine gerissen wurde und die dann immer eskaliert sind…

  5. Kerstin
    Antworten
    29 Mai 2017 at 12:41 am

    Hallo Wiebke, ich hab ja eine Theorie, die besagt, dass Familien mit zwei Kindern je einen guten und einen schlechten Schläfer haben 😉 passt bei jeder Familie, die ich kenne. Mein kleiner ist jetzt 12 Wochen alt und hat es schon mehrfach geschafft, allein einzuschlafen, schläft bis zu sechs h allein in beistellbett und will nicht an der Brust einschlafen. Also habe ich auch das Gegenteil zuhause: der große. Geboren Feb 2015. schlief erst nur auf mir, dann an mir, selbst beistellbett war zu weit weg, stillen spätestens nach 2 h. 23 monste lang einschlafstillen. 18 Monate habe ich immer mit ihm geschlafen, da ich stets eingeschlafen bin. Wenn ich wach genug war und mich traute, hab ich ihn in sein Zimmer gebracht ( und konnte dann nicht mehr schlafen), er kam jede Nacht wieder. Aber ein Anfang war gemacht. Dann wurde ich letzten Sommer wieder schwanger und sagte eines abends zu ihm, dass er gleich allein in sein Bett dürfte. Gesagt, getan. Hörte nix von ihm. Stellte dann fest, dass ich das babyphone nicht an hatte :0, war aber alles okay. Zwei Wochen später fing er mit der kita an und wir hatten einen super Rhythmus ( schlaf von 12-14 und 19-7), mussten aber extrem auf die Zeiten achten! Klar gab es Rückschläge, aber es war doch recht entspannt. Insbesondere das alleine einschlafen! Dann kam Baby und der Große forderte abends Zeit mit mir, mein Mann hatte sechs Wochen frei, da ging es. Aber jetzt ist er auch oft abends (Schicht-) arbeiten. Aktuell wissen wir auch nicht, wieviel schlaf er noch braucht. Ohne Mittagsschlaf ist er ab ca 16 Uhr schlecht drauf, schläft abends dann meist gut ein, wir dürfen aber nicht Auto- oder Fahrradfahren, sonst schläft er direkt und das ist fatal. Auch müssen wir sehr viel draußen und in Bewegung sein. Aber grade nach der Kita ( von 8 bis 12), braucht er noch eine Auszeit. Ich sage bewusst zu ihm, dass er eine Pause in seinem Bett machen darf. Manchmal schläft er, manchmal liegt er da für ca 30 min und erzählt seinem Stoffaffen vom Tag ( sehr süß, das via babyphone zu hören). Wenn er schläft, wird er aber nach spätestens 1 h geweckt, aber selbst dann wird es abends locker mal 21 Uhr. Allerdings braucht er nachts ca 12 h zum Erholen ( wenn ich ihm am we ausschlagen lasse) und da wir an Kitatagen um 7 aufstehen, sollte er such um 19 Uhr ins Bett. Ich hoffe, wurde finden auch bald eine Lösung für die Schlafdauer…
    P.s. momentan schlafen alle Zweijährigen, die ich kenne, spät ein. Lügt evtl am Wetter!?
    Viel Erfolg euch

    • 29 Mai 2017 at 2:26 pm

      Danke für Deinen ausführlichen Kommentar. Bei uns hat sich die Lage verschlechtert, seitdem es draußen noch hell ist, wenn es ins Bett geht. Da helfen auch die Rollos am Zimmer nichts. Daher habe ich auch Hoffnung, dass es zum Herbst hin wieder besser wird. Manchmal denke ich auch, dass wir Wölkchen vielleicht einfach zu spät ins Bett stecken. Aber sie zeigt vorher (wenn sie Mittagsschlaf gemacht hat) wirklich überhaupt keine Ermüdungserscheinungen. 🙁
      LG und auch Euch viel Erfolg! Wiebke

      • Sophia
        12 Juni 2017 at 9:42 pm

        Die zeigt mein Mäuschen meistens auch nicht und schläft dann trotzdem recht schnell ein 😀
        Könnt ihr nicht vielleicht extra so Verdunkelungsvorhänge anbringen? Ich habe zum Glück Außenrollos, die ganz dicht gemacht werden können. Sonst wäre Mäuschen, die eh einen sehr leichten Schlaf hat, momentan um spätestens 4:30Uhr putzmunter. puhhh

  6. Kerstin
    Antworten
    29 Mai 2017 at 12:45 am

    PPS. Ich habe ihn 13 Monate gestillt und ich kenne die Regeln der deutschen Rechtschreibung und Groß-/ Kleinschreibung, aber es ist spät 😉

  7. 29 Mai 2017 at 6:43 am

    Oh, diese Phase, wenn der Mittagsschlaf langsam zu viel aber irgendwie doch noch nötig ist, war bei uns auch richtig ätzend. Wenns möglich war, hab ich sie dann nur kurz beim Spaziergang in der Karre schlafen lassen. Dann war die Laune danach besser als nach dem Wecken im Bett. Als der Mittagsschlaf dann wirklich wegfiel, war anfangs auch zwischen 18-18.30 Uhr Feierabend. Noch später wäre sie wieder überdreht gewesen. Und einschlafbegleitet wird immer noch. Aber es geht meist halt schnell und stört nicht, wenns nach dem Buch lesen nur 10 Minuten dauert.

    • 29 Mai 2017 at 2:22 pm

      Oh ja, ich bin auch froh, wenn diese Übergangsphase dann vorbei ist. Dieses „nicht Fisch, nicht Fleisch“ ist wirklich schwierig. Ich hoffe dann geht es bei uns auch abends schneller.

  8. 29 Mai 2017 at 11:15 am

    Ich würde nicht so schnell aufgeben. Das Experiment muss nicht gescheitert sein. Es hätte klappen können wenn sie mittags im Auto nicht eingenickt wäre. Dann ist unsere abends auch fit. Den Kids reicht so ein kurzes Napping für Stunden ;-).
    Außerdem geht sowas auch nicht von heute auf morgen. Sie muss sich erstmal an die neue Schlafsituation gewöhnen. Versuch es einfach mal weiter und achte darauf das sie nicht einnickt.
    Übrigens mache ich auch Einschlafbegleitung: ins Bett, vorlesen, singen und nach ca. 15-30 Minuten (Ausnahmen gibts natürlich auch bei uns) wieder raus. Das ist völlig ok so.
    Liebe Grüße, Nicole.

    • 29 Mai 2017 at 2:21 pm

      Wir werden es die nächste Zeit wohl mal ausprobieren, nach einer gewissen Zeit das Zimmer wieder zu verlassen. Wichtig ist sicherlich dabei, dass man im Guten und nicht gefrustet den Raum verlässt. Wir werden sehen und ich werde berichten 😉

      • 29 Mai 2017 at 5:49 pm

        Das kann gut klappen. Einfach mal versuchen. Wobei das bei uns nichts war. Sie lief hinterher :-D. Wir haben ja ein Familienbett und ich nutze die halbe Stunde dann zum langmachen, grins.

  9. 29 Mai 2017 at 12:57 pm

    Ich kann dir leider auch keinen Tipp geben, nur sagen, dass du nicht alleine bist, wenn du sagst es frustriert dich.
    In den letzten Wochen hat sich die Einschlafbegleitung auf eine Stunde ausgedehnt, von 20.30, auf 20.45 und jetzt bin ich froh, wenn ich um 21 Uhr in den „Feierabend“ komme. Gerade abends, wenn ich selber müde bin und ja, einfach mal etwas Ruhe und Zeit für mich und meinen Freund möchte, ist es sehr anstrengend.
    Wir haben natürlich auch überlegt den Mittagsschlaf abzuschaffen, es scheint aber noch zu früh. Wir haben ihn jetzt auf 60 bis 75 Minuten gekürzt. Viel hilft es aber auch nicht.

    Im Sommer kommt er in den Kindergarten und ich hoffe, er ist dann abends besonders müde.
    Ich finde es ok, dass er nicht alleine einschlafen mag, das muss er auch nicht. Aber ein bisschen schneller könnte er schon einschlafen. 😉

    • 29 Mai 2017 at 2:15 pm

      Ja, genau das. Ich begleite ja gerne in den Schlaf. Wenn es nicht so lange dauern würde. Ich komme abends wirklich zu nichts mehr, und das ist das, was so frustriert. Abgesehen davon, dass eben die Große inzwischen von dieser Aufmerksamkeit für die Kleine „not amused“ ist. LG

  10. 29 Mai 2017 at 12:57 pm

    Liebe Wiebke,
    oh je, ihr Armen! Ist bei unserer „Großen“ (33 Mon.) ganz ähnlich, wenn sie Mittagsschlaf macht, wird es abends auch leicht mal 22 Uhr – dafür dann aber auch morgens manchmal bis 8/9 Uhr. Wenn man sie aus dem Mittagsschlaf aufweckt, ist sie danach extrem quengelig, am besten ist es ganz ohne…
    Wie einer von uns jemals beide Kinder allein ins Bett kriegen soll, ist mir schleierhaft. Aber vielleicht stimmt ja tatsächlich die Theorie, dass eins der Kinder ein guter Schläfer ist- beim Babysohn besteht noch Hoffnung 😉
    Liebe Grüße, Anne

    • 29 Mai 2017 at 2:19 pm

      Ich drücke Euch die Daumen, dass es beim Babysohn dann einfacher wird 😉

  11. Sandra
    Antworten
    29 Mai 2017 at 1:05 pm

    Liebe Wiebke,
    Zunächst meinen Respekt wie lange du das schon durchziehst!
    Unsere Tochter ist 11 Monate alt und schon immer eine schlechte Schläferin. Einschlafen auch hier nur mit stundenlanger Begleitung und im Extremfall nur Körperkontakt. Ich bin ziemlich am Ende vor allem da das Prozedere immer an mir hängen bleibt, da der Papa nicht die Geduld dafür aufbringen kann…
    Noch schlimmer finde ich allerdings, dass sie dann nach 30 min wieder aufwacht und gefühlt hellwach durchs Bett krabbelt und im Leben nicht ans wieder einschlafen denkt. Versteh einer die Zwerge!

    • 29 Mai 2017 at 2:19 pm

      Naja, Respekt kannst Du mir aussprechen, wenn ich mit der Einschlafbegleitung gelassener umgehe. Gerade fühle ich mich nicht so, dass man mir dafür Lorbeeren geben müsste. 🙁 Das Gute bei uns ist ja, dass der Mann das Kind auch ins Bett bringt und wir uns somit abwechseln können. Nur wenn ich da bin, dann fordert es Wölkchen auch ein, dass ich sie ins Bett bringe. Wenn ich unterwegs bin, ist es allerdings kein Problem. So ist es gut, weil man dann nicht jeden Abend neben dem Bett hockt. Dass sie bei Euch nach 30 Minuten wieder munter ist, ist allerdings ärgerlich. Aber sicherlich legt sich das bald. Wie man immer so schön sagt: es ist alles nur eine Phase 😛

  12. 29 Mai 2017 at 1:47 pm

    Unser schläft mit 22 Monaten recht selbständig ein. Klar, mit den Ausnahmen, die aber nicht belasten. Mittags wird kurz auf der Schulter gekuschelt und dann mit Kuss ins Bett gelegt. Manchmal ist er sofort weg, manchmal raschelt und erzählt er noch ne halbe Stunde. Stört aber seinen Ablauf nicht wirklich. Manchmal ruft er nochmal nach uns. Dann nochmal kurz kuscheln, wieder hinlegen.
    Abends geht es nach allen Ritualen gegen 19.30 Uhr ins Bett. Mit Flasche, die er immer noch fordert und wir nicht verwehren. Danach selber Ablauf wie mittags. Bis jetzt gab es damit keine großen Probleme.

  13. 29 Mai 2017 at 7:48 pm

    Liebe Wiebke, ich kann dich so gut verstehen. Ich hatte die Einschlafbegleitung irgendwann auch so satt. Ich hab diese dann schrittweise aufgelöst. Habe dazu auch mal was gebloggt: http://teilzeitmutter.blogspot.de/2016/07/das-ende-der-einschlafbegleitung.html?m=1 (Aus dem Nebenzimmer bin ich übrigens nie raus gekommen, aber es war ok so). Mit dem Baby fängt jetzt alles wieder von vorn an. Komischerweise will die Große jetzt keine Einschlafbegleitung mehr und ich kann nach unten gehen, sobald das Baby schläft. Das lässt also hoffen, dass es irgendwann tatsächlich ein Ende hat. Und das wünsche ich dir natürlich auch. LG!

  14. Anja
    Antworten
    29 Mai 2017 at 10:10 pm

    Liebe Wiebke,
    das kommt mir alles bekannt vor – die Einschlafbegleitung bei meiner Tochter zog sich auch wie ein Kaugummi, bis sie ca. 2 1/4 Jahre alt war. Es dauerte jeden Abend 1 bis 1,5 Stunden und manchmal hatte ich auch erst um 21:30 oder später Feierabend. Lesen, Surfen etc. oder auch nur die kleinste Regung meinerseits war in der Zeit auch nicht möglich. Oft habe ich geweint vor Erschöpfung, denn nach einem langen Tag mit Kleinkind braucht man auch einfach mal Zeit für sich!! Ich war hin- und hergerissen, habe viel gelesen und sie schlußendlich nicht allein gelassen, weil sich die räumliche Vorstellungskraft erst noch entwickelt und die Aussage „Ich bin ja nebenan und höre Dich, wenn was ist, bin ich ganz schnell bei Dir.“ noch nicht hilft. Auch wenn ich so oft am Ende war und leider auch nicht mit guter Laune am Bettchen saß. Als sie gut zwei Jahre alt war, hatte ich das Gefühl, sie kann etwas damit anfangen, wenn ich sage, Mama geht jetzt Haare waschen / ist in der Küche und kocht xy für morgen / räumt das Wohnzimmer auf, da liegt ja noch xy herum, es musste schon recht konkret sein. Es war gerade EM-Zeit und ich habe gesagt, ich würde so gern noch ins Wohnzimmer auf die Couch gehen und den Männern beim Fußball spielen zusehen (sie durfte gelegentlich früh abends mal mit gucken und kannte das ein wenig). Das war für sie in Ordnung – und ich war völlig überrascht! Gab es vorher über Jahre doch lautstarken Protest, wenn ich es mal versucht hatte vor dem Einschlafen zu gehen.
    Halte durch, irgendwann sind auch die stärksten Klammeräffchen soweit 😉
    Übrigens hat das Ausfallen lassen des Mittsgsschlafes – wir haben es auch über einen sehr langen Zeitraum probiert – überhaupt nichts am Einschlafverhalten geändert! Manche Kinder können super abschalten und knipsen sich quasi selbst den Kopf aus. Andere brauchen ewig um zur Ruhe zu finden. Das ist einfach eine Typsache und schwer trainierbar. Der Mittagsschlaf ist da aus meiner Sicht nur ein Zünglein an der Waage.
    Von Herzen alles Liebe und Durchhaltevermögen für Dich!

  15. 30 Mai 2017 at 3:53 pm

    Hallo Wiebke, Ich kann das gut nachempfinden. Mit meiner Großen haben wir so einiges durch, was das Schlafen angeht. Ich habe einiges ausprobiert aber etwas, das mir wirklich wirklich geholfen hat ist tatsächlich nur ein Satz. Damit habe ich verstanden, wie das Laufen soll, und damit hat usere Große verstanden, dass das abendliche Hin und Her keine abkommandierung ihrerseits ist. ICH LIEGE BEI DIR AM BETT, WEIL ICH DAS MÖCHTE. Klingt total banal, aber als ich drüber nachgedacht habe, habe ich sofort gemerkt, dass ich abends nicht gemacht habe, was ich möchte. Ich habe Regekmäßig meine eigenen Grenzen beachtet, weil das Kind meinte, dass es ohne nicht schlafen kann. Das ist Quatsch. Natürlich fühlen sich die Kleinen wohler wenn wir da sind und sie den Abend rauszögern können, aber es geht auch anders! Ich habe meiner Großen dann abends gesagt, dass ich ab jetzt das abends anders machen möchte (da war sie glaube 2 oder 2 1/2) und das ich mich gerne noch an ihr Bett setzte, und sie etwas begleite, dass ich aber nciht möchte, dass sie das einfordert, oder probiert mich zu zwingen, bzw. dass sie jedes Mal ruft/aufsteht/quatsch macht/alles macht außer schlafen, wenn ich gerade einfach nciht so lange kann. UND ES HAT GEKLAPPT! Vielleicht war es Zufall, aber vielleicht ist was dran. Denn die Kinder sind eigentlich auch shcon in der Lage die Grenzen der anderen zu erkennen und teilweise zu respektieren.
    Liebe Grüße, Jenny

  16. 30 Mai 2017 at 8:31 pm

    Ach du Liebe…ich hab schon so oft hier von euren Abenden gelesen und mir gedacht: hey, wie bei uns 🙂 Mein Großer ist eigentlich ein ganz guter Schläfer, das weiß ich aber erst jetzt, seit ich meine Tochter habe. Er hat sich immer schwer getan mit einschlafen, zuerst gestillt, dann immer bei ihm gelegen auf einer großen Matratze. Aber er hat mit 10 Monaten ca durchgeschlafen. Und das Einschlafen ging immer besser und schneller, wenn wir nicht mit einschlafen können wir nach 30 Minuten ca raus, manchmal sogar früher.
    Und dann kam Helena. Sie ist erst 10 Monate, ich stille sie zum Einschlafen, anders gehts gar nicht (haben wir versucht). Und sie wacht immer auf wenn ich weg gehe, ich muss also quasi gleich bei ihr liegen bleiben. Und dann kommt sie stündlich. Seit 10 Monaten.
    An Abenden wo ich alleine mit beiden bin, schlafe ich einfach gleich mit beiden im großen Bett. Eigene Abende hab ich also momentan auch nicht, und ich mach mir schon auch manchmal Gedanken wie das alles werden soll… und dann denk ich mir: scheiß drauf, die Zeit vergeht so schnell, etwas wichtigeres als die Kinder kann es nicht geben! Alles andere kann ich später nachholen, da werd ich dann gern mit ihnen kuscheln wollen, und sie wollen mich nicht mehr 🙂 Aber ich weiß, ist schwierig, manchmal will man trotzdem nicht mehr. So, langer Rede kurzer Sinn: du bist nicht alleine!!! Und alles wird gut! lg Ulli

    • Irin
      Antworten
      3 Juni 2017 at 8:38 pm

      Hallo Ulli, bei uns das Gleiche: Unsere Kleine, 10 Monate alt, schläft nur an der Brust und wird stündlich wach. Noch dazu schläft sie insgesamt sehr sehr wenig. Ich bin manchmal schon ziemlich kraftlos, aber ich sage mir immer, dass es irgendwann besser wird…

    • Susi
      Antworten
      12 Juni 2017 at 9:51 pm

      Danke danke danke! Dein Komentar war für mich der aufbauenste und brauchbarste von allen!

  17. 2 Juni 2017 at 12:04 pm

    Zu diesem Thema möchte ich euch gern meine Erfahrungen berichten und sagen – es funktioniert auch ohne Einschlafbegleitung. Ich habe zwei Kinder, ein 11 Jahre altes Mädchen und eine dreijähriges Mädchen. Die Große hat nie eine Einschlafbegleitung gebraucht. Sie hat das erste Mal durchgeschlafen mit 7 Wochen und seither nie wieder eine Nacht wach verbracht. (ja, es gibt solche Kinder) Ich habe sie jeden Abend in ihr Bett in ihrem Zimmer gebracht, ihr eine Geschichte vorgelesen und dann den Raum verlassen, dann ist sie eingeschlafen. Tag für Tag. So weit so gut, von diesem „Traumkindern“ ist hier ja keine Rede. Dann kam meine kleine Maus. Sie hat es mit dem Ein -und Durchschlafen von Anfang an nicht so gehabt. Die ersten 4 Monate verliefen harmonisch, sie ist von selbst wieder eingeschlafen. Dann war es vorbei. Kein Einschlafen mehr ohne Mama, kein eigenes Bett – bis fast zum 3. Geburtstag habe ich das so gehandhabt. Manchmal ging es schnell, manchmal brauchte sie 1 1/2 Stunden bis zum Einschlafen -Mittags- wie abends. Ich habe wirklich alles erdenkliche probiert um die Situation zu ändern, ohne Erfolg. Ich denke aber, es war auch etwas krankheitsbedingt. Wenn die Kleine krank war, konnte ich kein Auge zu machen, wenn sie nicht direkt neben mir lag. Es kam der Tag und ich konnte wirklich nicht mehr, ich war völlig am Ende, mit den Nerven fertig. Dann habe ich mir gesagt, ich lege mich von nun an nie wieder mit hin- Schluß, Aus, Ende. Ich hatte auch das Gefühl, dass meine Anwesenheit sie am EInschlafen hindert. Kaputt war sie ja jeden Tag, nur geschlafen hat sie nicht. Nun gut, ich habe sie dann ins Bett geschafft und eine Geschichte vorgelesen, noch etwas erzählt und gekuschelt und dann den Raum verlassen. Völlig aufgelöst kam sie weindend, schreiend angerannt aus dem Raum. War ja klar, so hatte ich das erwartet. Nun gut, wir gingen zusammen wieder rein. Wieder gekuschelt. Dann habe ich das Spiel gefühlte 20x wiederholt. Irgendwann war es abend. Dann ist sie wahrscheinlich vor Erschöpfung eingeschlafen. Was sehr geholfen hat, war die Aussage, ich „trinke meinen Tee noch aus, dann komme ich zu dir ins Bett“. Auf diesen Satz hin, blieb sie irgendwann allein im Bett. Das ganze Spiel ging ungefähr 5 Tage, von meinen Nerven reden wir nicht. Dann plötzlich hatte sie keine Angst mehr und schlief von selbs ein. Unzählige ausgedachte Geschichten, warum ich nicht mit ihr ins Bett gehen kann später. Heute ist es so, dass sie noch immer sehr selten in ihrem Bett schläft, aber sie schläft von selbst ein. Und wer weiß, was Einschlafbegleiten heißt, dem ist es völlig egal, wo sein Kind schläft. Das Zauberwort ist also Konsequenz und Kreativität. Und das schönste ist, ohne mich schläft sie viel viel schneller ein. Meine Vermutung, dass ich sie am Einschlafen hindere, war also richtig. Also Kopf hoch, macht es einfach. Ich kann nur sagen, es ist sehr schwer, aber funktioniert. Viel Erfolg und mein vollstes Mitgefühl für alle einschlafbegleitenden Mama`s.

  18. Irin
    Antworten
    3 Juni 2017 at 8:32 pm

    Liebe Wiebke, ich lese deinen Blog sehr gerne. Deine Texte sind immer mit so viel Liebe geschrieben und einfach authentisch. Unsere Kleine scheint deinem Wölkchen sehr ähnlich zu sein. Sie ist allerdings erst zehn Monate alt. Leider habe ich deshalb keinen Tipp für dich, aber es tut ja auch gut zu wissen, dass man nicht alleine ist. Das Schlafen ist bei uns ein einziger Graus. Ohne Brust oder Tragen schläft unser Mädchen überhaupt nicht ein und noch dazu wird sie jede Stunde wach. Anfangs dachte ich, das ist nur eine Phase, aber es wird einfach nicht besser. Darf ich dich fragen, wie du den Meilenstein geschafft hast, dass Wölkchen nur durch Händchenhalten schläft? Das scheint für uns gerade unerreichbar. Alles Liebe und halte durch!! Irin

  19. 4 Juni 2017 at 7:53 pm

    Liebe Wiebke,
    so spannend zu lesen. Unsere Kinder sind wohl in etwa gleich alt. Das Große Kind schläft auch alleine ein, die Kleine wird einschlafbegleitet. Wenn hier einer beide Kinder alleine ins Bett bringen muss (was sehr häufig der Fall ist), kommt der Große eindeutig zu kurz. Das versuche ich an den Abenden oder halt am Tag zu kompensieren, in dem ich ihm anderweitig viel Aufmerksamkeit zukommen lasse. Mein Mann kann die Kleine auch einschlafbegleiten, aber nur, wenn ich nicht da bin. Oder zumindest schon eine Weile vorher nicht zu sehen bin. Daher verschwinde ich manchmal abends in ein anderes Zimmer und der Papa darf sie ohne gebrüll ins Bett bringen. Da trickse ich sie schon ein bisschen aus. Einschlafbegleiten tue ich sie eigentlich gerne, aber wenn sie ewig im Bett Krawall macht, anstatt zu schafen, kann mich das auch echt wahnsinnig machen. Wir haben jetzt im Sommer das Zimmer komplett abgedunkelt. Im Winter und Herbst hat ein einfaches Verdunklunsgrolle gereicht, jetzt im Sommer klemmen wir noch eine dunkle Decke davor. Sonst ist das Kind morgens mit den ersten Sonnenstrahlen wach.
    Was man mit dem Mittagsschlaf weglassen bedenken muss, ist das jedes Kind ein Schlafbedürfnis hat und diese Stunden muss es schlafen. Mehr kann es nicht schlafen und weniger schadet. Meine Tochter braucht bsp. so 12h Schlaf (das findet man raus, indem man einfach mal 2 Wochen Protokoll schreibt, wie lange das Kind schläft, bzw. wie lange es im Bett liegt ohne zu schlafen und diese Zeit abzieht). Schläft sie mittags 2h, bleiben für den Nachtschlaf 10 Stunden übrig.
    Unser Versuch, den Mittagsschlaf zu kürzen, hat leider noch nicht funktioniert. Da hat sie den Nachmittag einfach nicht gepackt. Zudem richten wir uns da nach den Zeiten, in denen sie in der Kita auch schläft (auch wenn mir persönlich andere Zeiten besser passen, aber es hat nicht gut geklappt, es zu variieren…). Auch beim großen Kind fand ich die Zeit, bis es wirklich ohne Mittagschlaf gut geklappt hat, furchtbar. Da gilt wohl nur: Durchhalten.
    P.S.: ich lese deinen Blog sehr gerne!

    • 16 Juni 2017 at 3:07 pm

      Liebe Mi, vielen Dank für Deinen Erfahrungsbericht und das Kompliment 😉 Wölkchen schläft ca. 10 Stunden nachts und 1 1/4 Stunde mittags. Wenn wir den Mittagsschlaf weglassen und sie um 20 Uhr ins Bett kommt, hätte sie also noch genug Zeit, ihr Schlafbedürfnis nachts nachzuholen, denke ich. Einmal haben wir es auch tatsächlich ohne Mittagsschlaf geschafft, da schlief sie nachts allerdings sehr unruhig. Ansonsten gab es bei uns weiterhin Mittagsschlaf. Mal sehen, wie es das kommende Wochenende wird… LG

  20. Conny
    Antworten
    10 Juni 2017 at 6:30 pm

    Junior ist auch ein eher schlechter Schläfer gewesen 1,5 Jahre. Wir haben es aber immer wieder probier, das er alleine einschläft. Vom Hand halten, übers neben dem Bett sitzen, bis an der Tür stehen, haben wir uns zozusagen vorgearbeitet 😉
    Und plötzlich hat es geklappt. Er ist super engeschlafen und kam auch nicht mehr Idee Nacht zu uns rüber. Das ganze hat dann ca 2-3 Monate super funktioniert und dann ging es wieder vom vorne los. 4 Monate wurde wieder stundenlang Hand gehalten undund Bett gesessen. Grausam… Es hatte ja vorher schon geklappt. Nach einem Urlaub hab ich dann sozusagen einen Break gemacht und ihm Zuhause erklärt, daß jetzt sein kuscheltier auf ihn aufpasst und seine Hand hält zum einschlafen. Und was soll ich sagen. .. Es hat geklappt. 🙂 Natürlich nicht jeden abend 100%ig, es gibt Abende da kommt er locker noch 10 Mal raus, aber im großen und ganzen sind wir zufrieden.
    In 1 Woche schläft er inzwischen so 4-5 Nächte sogar durch. Die anderen kommt er noch rüber. Aber das ist auch ok so. 🙂
    Junior ist jetzt übrigens 2,5.

    Dir noch weiter viel Durchhaltevermögen. Wir heißt es doch so schön… „Es ist alles nur eine Phase“ 😉

  21. Hannah
    Antworten
    10 Juni 2017 at 7:59 pm

    Hallo. Uns hat eine professionelle Schlafberatung sehr geholfen. Sowohl mit unserem jetzt 4-Jährigen als auch mit dem bald 2-Jährigen. Gibt es beim Kinderschutzbund und auch in Kinderzentren. War bei beiden sehr individuell, sehr liebevoll, sehr hilfreich. Würde ich jederzeit wieder machen und weiterempfehlen. Alles Gute! Hannah

  22. Kerstin
    Antworten
    10 Juni 2017 at 9:43 pm

    Liebe Wiebke,
    ich habe mich schon in der Überschrift deines Beitrags direkt wiedergefunden. Wir haben hier auch so einen kleinen Händchenhalter. Inzwischen ist er 28 Monate alt und wir versuchen seit letztem September die Hand und die Einschlafbegleitung loszuwerden. Bisher ohne Erfolg 🙁 Er war auch schon immer ein schlechter Schläfer – Trage mochte er nicht, abgelegt werden auch nicht also hab ich anfangs viel mit ihm auf dem Sofa gelegen. Und er ist beim stillen eingeschlafen. Abends auch oft auch nach ner halben Stunde wieder aufgemacht. Und wir hatten etliche Nächte mit Wachphasen von bis zu 2,5h. Seit ich abgestillt habe halten wir ihm die Hand und haben ihn recht lange auf dem Schoß. Er ist sehr unruhig und wälzt sich nur wenn wir ihn direkt ins Bett legen. Aber das einschlafen zieht sich auch bei uns hin. An guten Tagen sind wir unter 30 Minuten durch, an schlechten dauert es auch bis 1,5h. Und er hält die Hand nicht einfach – er knetet sie und bohrt und dreht sie usw. Ich denke mir auch oft wenn man so rumwurstelt kann man einfach auch nicht schlafen. Inzwischen wechseln mein Mann und ich uns täglich ab und man ist wirklich froh an den Abenden an denen man nicht dran ist. Mittagsschlaf macht er zwischen 1- 1,5h, allerdings müssen wir ihn spätestens kurz nach 14 Uhr wecken da es sonst Abends auch zu spät wird. An zwei Abenden an denen es meinem Mann mal wieder viel zu lange gedauert hat ist er irgendwann einfach raus. Und siehe da – es wurde noch etwas gesungen und dann war Ruhe. Ohne dass jemand von uns dabei war! Das war im April. Danach haben wir versucht ihm die „Handfee“ schmackhaft zu machen die ihm das große Feuerwehr-Auto von Playmobil bringen sollt. Daraufhin ist er an 4 Abenden in Folge allein, ohne Gemecker und ohne Hand halten eingeschlafen! Wir dachten schon das wäre der Durchbruch. Am 5. Tag hat er uns erklärt er möchte die Feuerwehr nicht und will lieber wieder die Hand. Versteh einer die Zwerge… Jedenfalls sagen wir uns spätestens mit dem Wechsel in den Kindergarten streichen wir den Mittagsschlaf und dann wird es auch schneller gehen. Momentan kann er nur ohne den Schlaf durchhalten wenn wirklich Action ist den ganzen Tag. Eigentlich braucht er ihn nämlich noch. Aber ich kenne das Gefühl genervt am Bett zu sitzen nur zu gut und was mich am meisten daran stört ist, dass ich wenn er es endlich geschafft hat oft schlecht gelaunt aus seinem Zimmer komme und dadurch manchmal ein Tag, der total schön war, auf ganz doofe Weise endet. Ich drücke alle Mamas und Papas, denen es ähnlich geht und hoffe sehr, dass wir dann als zweites Kind einen guten Schläfer bekommen!

  23. Laura
    Antworten
    10 Juni 2017 at 9:56 pm

    Hallo Liebe Wiebke,
    Ich kann dich so gut verstehen! Auch wenn unsere Situation etwas anders ist und wir nur ein Kind haben, dass eine äußerst intensive besonders zeitaufwändige Einschlafbegleitung benötigt. Er ist ebenfalls fast zwei Jahre und es gab noch NIE einen Abend an dem er allein in seinem Bett eingeschlafen ist. Unser wohl bemerkt schon arg verbesserter Zustand sieht so aus, dass er min. eine Std neben mir im Bett liegt und rumzappelt, mein Gesicht befummelt und einfach nicht zur Ruhe kommt. Und dann auch nur bei Mama. Also hab ich frühstens um 21 Uhr feierabend, bin dann so müde geworden, dass ich meist noch das nötigste erledige um mich dann selbst in mein Bett zu begeben. Und es nervt!! Abgesehen davon ist Kind Nr zwei unterwegs und ich frage mich wie es möglich sein soll zwei Kinder abends in die Falle zu bekommen. Ein Kind was so einfach einschläft wie dein Wölkchen kann ich mir gar nicht vorstellen. Grundsätzlich geht es mir immer besser damit, wenn ich es schaffe die Situation anzunehmen wie sie ist. Aber es kommen auch immer wieder frustrierte Abende an denenbich mit der Situation hadere und wütend bin. Nun gut. Zur Zeit sind wir in Behandlung bei einer Heilpraktikerin. Faszinierender Weise ändert sich sein Schlafverhalten gerade sehr. Wir sind noch mitten im Prozess, aber es ist jetzt schon hundert Mal besser geworden. Wir brauchen max noch 30 Min mit deutlich weniger Zappelei. Ich bin voller Hoffnung und gespannt wo diese Reise noch hinführt. Vielleicht wäre das auch eine Überlegung für euch. Viel Erfolg

  24. Gisa
    Antworten
    10 Juni 2017 at 10:21 pm

    Hallo Wiebke,
    ich fand es sehr amüsant, deinen Blogpost zu lesen, weil es bei uns momentan exakt genauso abläuft. Meine Tochter ist 1,5 Jahre alt und ich mache ebenfalls immer schon Einschlafbegleitung. Seit ungefähr 2 Monaten habe ich das Gefühl, dass sie so langsam keinen Mittagsschlaf mehr braucht. Es gab Tage, da habe ich es drei Stunden lang versucht, sie Mittags hinzulegen. Immer wieder und wieder habe ich mich mit ihr ins Bett gelegt, gesungen und gehofft, dass sie einschläft, aber sie war einfach noch zu fit. Gegen 16/17 Uhr war dann die Zeit, wo sie schlafen wollte und dann schlief sie auch gerne mal 2 Stunden. Versteht sich von selbst, dass sie dann erst gegen 23 Uhr wieder müde genug war um zu schlafen und die Einschlafbegleitung hat manchmal 2 Stunden gedauert. Nachdem wir das ein paar Wochen so hatten und ich echt genervt war, hab ich einfach mal auf den Mittagsschlaf verzichtet. Drei Tage hat sie durchgehalten ohne Mittagsschlaf. Dafür konnte ich sie abends um 19 Uhr hundemüde ins Bett bringen und die Einschlafbegleitung dauerte gerade mal 10 Minuten. Dafür hat sie sich ihre 12 Stunden Schlaf dann nachts geholt. Sie hat tatsächlich von 19-7 Uhr geschlafen.
    Momentan ist leider wieder alles durcheinander. Sie ist einfach noch nicht so weit, komplett auf den Mittagsschlaf zu verzichten, aber so wirklich braucht sie ihn auch nicht mehr. Ich mache es mittlerweile so, dass ich es Nachmittags versuche, sie hinzulegen, und wenn es nicht klappt, dann bleibt sie wach ohne Mittagsschlaf. Wenn ich sie abends ins Bett bringe und ich merke, dass es noch zu früh für sie ist, dann stehe ich mit ihr zusammen wieder auf und sie darf noch eine Stunde wach sein. Das ist in meinen Augen sinnvoller, als 1-2 Stunden mit einem wachen Kind im Bett zu liegen und immer genervter zu werden. Davon hat weder mein Kind was noch ich. Also bleibt sie wach, wir spielen noch was oder ich kann noch bisschen Haushalt machen und wenn ich sie dann eine Stunde später ins Bett bringe, dann schläft sie meistens auch schnell ein.
    Ich habe mir auch noch nie Gedanken darüber gemacht, ob sie denn genug Schlaf abbekommt oder nicht, denn ich denke, dass sie sich den Schlaf schon holt, wenn sie ihn braucht. Und wenn sie mal einen Tag zu wenig Schlaf abbekommen hat, dann ist das halt so. Dann schläft sie am nächsten Tag dafür umso mehr. Zumindest bei uns ist das so.
    Ich glaube, wenn der Mittagsschlaf dann irgendwann komplett wegfallen kann, wird es leichter. Insofern – halte durch! 🙂

  25. Muddi
    Antworten
    11 Juni 2017 at 9:22 am

    Hach, wie bekannt mir das vorkommt… Unser Kurzer ist nun 2 Jahre alt (27 Monate) und schläft erst seit Kurzem ein. Wir haben irgendwann angefangen, ihn nach dem üblichen Ritual (lesen, kuscheln, singen, quatschen) zu verabschieden und sind mit Ansage raus gegangen. Es hat etwa 3 Tage gedauert, wir mussten ihn diverse Male zurück ins Bett bringen, manchmal mit, mal ohne kuscheln, mal mit sanfter Konsequenz, mal mit ganz vehementen Ansagen. Niemals mit schreien oder schimpfen. Und ich muss sagen: Es klappt mittlerweile, im Vergleich zu den letzten zwei Jahren, super! Geduld und Konsequenz (nein, wir haben schon gelesen, nein, das Licht bleibt nun aus. Bitte leg dich hin und versuch, zu schlafen…) ist an manchen Abenden trotzdem gefragt. – Vielleicht ist das etwas für euch. Alles gute und weiterhin starke Nerven!

  26. Nina
    Antworten
    12 Juni 2017 at 6:23 pm

    Hallo Wiebke,
    Auch wenn meine beiden wilden Kerle (6,9) aus dem Alter schon etwas raus sind, kann ich Dich und Dein Bedürfnis nach Feierabend sehr gut verstehen!
    Letztlich geht es doch darum, Euren richtigen Weg zu finden.
    Als der Große etwa ein Jahr alt war, fing es aus dem nichts heraus an, dass ich jeden Abend über das Bettchen gebeugt und mit Hand auf seinem Bauch auf sein Einschlafen warten musste. Und wehe, ich bin zu früh gegangen. Es war schlicht ätzend, mein Rücken tat nach einer Weile schon weh, wenn ich nur an den Abend dachte und in mir machte sich Unzufriedenheit breit.
    „Mein“ Weg damals war (ja, da hat jeder eine andere Meinung zu!) ihn nach einer liebevollen Verabschiedung, allein zu lassen. Natürlich hat er geweint, aber ich bin immer wieder zu ihm gegangen, bis er eingeschlafen war. Es hat keine drei Tage gedauert und das Bettgehritual hatte sich entspannt. Und seitdem schläft er alleine ein.
    Bei dem Kleinen kann ich mich gar nicht an eine solche Phase erinnern. Er ist stattdessen nach einer halben Stunde Schlaf aufgewacht, weinte und rief nach mir. Ein wenig Kuscheln und Beruhigen reichten aus, damit er wieder friedlich weiterschlafen konnte. Das war ein paar Wochen, insofern also eher unproblematisch.
    Wenn Du den Mittagsschlaf weglässt, gilt es keinen noch so kurzen Powernap zuzulassen (Autofahren…völlig fatal!!!).
    Vielleicht hilft es ja, eine schöne CD im Zimmer anzumachen und erklären, dass Mama noch was erledigen muss. Das wird wahrscheinlich nicht am ersten Abend funktionieren, aber ist das nicht bei allem so, dass es eine ‚Übungsphase‘ braucht, bis sich eine neue Gewohnheit eingespielt hat?!?

    Ich wünsche Dir -welchen Weg Du auch einschlagen magst – weiterhin gute Nerven !!!
    Liebe Grüße, Nina

  27. mami-fraggle
    Antworten
    12 Juni 2017 at 10:21 pm

    Oh Mann, das hört sich so sehr nach uns an, auch wenn unser Töchterchen (bald 2) nicht die Hand wollte, sondern nur die Anwesenheit auf einem Stuhl neben dem Bett. Nix sagen, nix machen, nur im Dunkeln sitzen bis sie eingeschlafen war – wochenlang. Zuvor war alleine einschlafen nie ein Problem und uns war (und ist noch immer) völlig schleierhaft, warum es plötzlich angefangen hat… Nach dem Vorlesen noch Schlummerlicht, Musik, Hörbuch, Tür auf lassen etc. hat alles nix gebracht. Kaum vom Stuhl erhoben, gab es riesiges Geschrei…

    Und dann sind wir vom Schlafsack auf Bettwäsche umgestiegen – hä? Ja! Auch wenn das Töchterchen nie Anstalten gemacht hat, den Schlafsack loszuwerden, es hat was gebracht! Zumindest ein paar Monate lang lief es wieder total gut. Zufall? Vielleicht… Hatte aber davon gelesen, dass das auch bei anderen Kindern geholfen hat, genau wie manchen wohl auch das Weglassen der Gitter hilft.

    Momentan ist es so, dass wir den Raum verlassen können, allerdings fragt sie immer wieder nach uns, ruhig, ohne zu weinen: „Mama? Papa?“ Dann sagen wir „Ja, alles gut, wir sind da…“ und nach einiger Zeit kommt dann keine Nachfrage mehr. Das ist auf jeden Fall angenehmer als im dunklen Zimmer sitzen 😀

    Ich wünsche viel Erfolg!

  28. Hanna
    Antworten
    13 Juni 2017 at 6:20 am

    Hallo!
    Unser Großer (knapp 3,5Jahre) braucht auch noch Einschlafbegleitung. Bereits als baby wollte er nur auf einem/ an einem einschlafen. Einer von uns liegt jeden abend bei ihm im Bett bis er schläft (30-60 min). Er ist definitiv alt genug, das alleine zu schaffen. Manchmal wenn das Möttchen brüllt und man alleine ist, passiert es auch „versehentlich“. Unsere Motte (12Monate) schläft auch abends auf uns ein und kommt dann schlafend in ihr Bett. Allerdings 2 gebundene Elternteile sind auf Dauer keine Lösung 🤔
    Wir haben uns Professionelle Hilfe/Beratung gesucht und werden mit der Motte in absehbarer Zeit die schlaffewohnheiten ändern. Ab 12 Monaten ist die Elternkindbindung soweit internalisiert, dass sie eine Trennung schaffen ohne zu leiden. Bedeutet: Einschlafritual, waches kind ins Bett, Gute Nacht verabschieden und raus aus dem zimmer. In kurzen Intervallen immer wieder rein, um zu zeigen dass man da ist, aber nach vordefinierten Zeitintervallen und nicht in abhängigkeit der Schreiintensitiät. Laut Beratungsstelle, die seit einigen Jahren so arbeitet, lernt das Kind hierdurch sich selbst zu beruhigen und profitiert sowohl von der Schlafqualität als auch im redtlichen Leben von der Selbstkontrolle. Angeblich soll das einschlafen damit nach 2-3 Nächten funktionieren….. 🤔 Ob ich es schffe das durchzuziehen….. mal schauen 🙈

  29. Ami
    Antworten
    13 Juni 2017 at 9:56 am

    oh, das klingt ziemlich nach unserer Kleinen *g* Allerdings sind wir mittlerweile so weit, daß es reicht, wenn ich einfach nur mit im Zimmer bin. Noch schläft sie mit im Schlafzimmer, ihr Bett (mittlerweile nur noch Reisebett) steht mit Fußabstand neben unserem Bett.

    Zu Anfang, noch mit Gitterbett, hab ich immer zwischendurch zwischen den Stäben mal die Hand durchgestreckt, wenn sie ganz quengelig wurde und ihre Hand gehalten oder sie gestreichelt. Mittlerweile leg ich sie ins Bett, schnapp mir mein Tablett zum lesen und dreh ihr den Rücken zu – manchmal möchte sie dann doch noch mal mit ins große Bett zum Kuscheln, aber meistens schläft sie dann irgendwann ein. Dauert zwar genauso lange wie vorher, aber man ist doch irgendwie „freier“ – und das könnte evtl. sogar mit 2 Kindern klappen, müssen sie halt zur selben Zeit ins Bett

  30. Jenny
    Antworten
    13 Juni 2017 at 1:56 pm

    Hallo liebe Wiebke,
    dieser Bericht klingt so nach unserer Tochter.
    Sie ist jetzt knapp 21 Monate alt und braucht Abends immer anderthalb bis zwei Stunden zum einschlafen. Und nicht zu vergessen meine Haare. Wir haben von immer gleichen Ritualen bis „jetzt ist sie bettreif“ einiges ausprobiert. Und irgendwie dauert es trotzdem immer gleich lang. Im Moment sind wir ausnahmsweise Mal nur bei einer Stunde. An zwei Tagen waren es auch nur zehn und dreißig Minuten. Das war aber eher Zufall. Bei uns klappt es allerdings etwas besser und ruhiger, seit dem ich es durchsetze, dass sie liegen bleibt. Sie darf dann gerne noch was trinken, mit den Kuscheltieren spielen und in den Haaren rumwuscheln. Hauptsache sie liegt.

    Ich wünsche dir weiterhin viel Kraft und Erfolg, dass es sich bei euch langsam legt.
    LG Jenny

  31. ilka
    Antworten
    13 Juni 2017 at 3:10 pm

    Hallo

    Ich Hab zwar erst ein Kind verstehe aber dein Problem.
    Unsere Motte will nur mit Papa ins Bett gehen Abends (für mich natürlich ganz schön, aber in manchen Fällen auch eine echte Probe).
    Anfangs hat er auch teilweise 90 Minuten an ihrem Bett verbracht, still da gesessen, einen Arm über das Gitter.
    Und sie schaute ihn an, lächelte, erzählte….
    Irgendwann hat er für auch beschlossen, dass es So nicht weiter geht. Er hat ihr im Lieben ton gesagt, dass sie auch alleine spielen und reden kann, wenn sie nicht schlafen möchte und dass er dann jetzt zu Mama geht.
    Wenn was ist hören wir sie und kommen.
    Zu dem Zeitpunkt war sie etwas mehr als 15 Monate. Und es funktionierte. Einfach so.
    Sie hat noch etwas gespielt, wir haben es über daß Babyfon gehört. Und dann rief sie nach Papa, er setze sich zu ihr und es dauerte fünf Minuten bis sie schief.

    Vielleicht funktioniert es. Wie umsetzbar das für euch ist (schlafen beide Kinder on einen Zimmer?) kann ich nämlich nicht sagen aber einen Versuch mag es wert sein.

    • 13 Juni 2017 at 8:19 pm

      Vielen Dank für Deinen Kommentar. Ja das hört sie so wirklich machbar an, zumal mein Wölkchen ja inzwischen 24 Monate alt ist. Allerdings schläft sie zusammen mit ihrer großen Schwester in einem Zimmer. Der Papa hat es auch schon öfter mal versucht, sich von ihr zu verabschieden und im Guten zu gehen. Das Ende vom Lied ist dann, dass sie einfach weiter Blödsinn macht und lange nicht ans Schlafen denkt. Erst wenn man sich wieder zu ihr legt und die Hand hält, schläft sie ein.

  32. Viviane
    Antworten
    13 Juni 2017 at 6:53 pm

    Wir haben uns damit abgefunden dass unsere 3 Kinder wenig Schlaf brauchen und spät einschlafen…Und wir gar kein Feierabend haben. Spät heißt bei uns frühestens 22:00, meistens 22:30-23:00. Die große macht kein mittagsschlaf mehr und schläft seitdem alleine leicht ein (allerdings in unserem Bett und wird dann irgendwann ins kinderschlafzimmer getragen). Die Zwillinge, 2J alt, lassen wir meistens noch spielen bis wir merken die sind müde, dann klappt es leicht mit zw.I stillen, dann geht gerne alleine ins Bett. Mit zw.II ist erst stillen dann lange tragen (Papa macht das), wach ins Zimmer gehen geht schon gar nicht. Ich habe es ein paar Wochen lang probiert, direkt im Zimmer stillen, dann nicht mehr rausgehen. Es hat leider nicht dazu gebracht dass sie früher eingeschlafen sind, weil sie nicht müde waren. Jetzt lassen wir sie einfach weiter ruhig mit wenig Licht spielen. Und solange die kita den mittagsschlaf nicht weg lässt (und das wollen die Erzieher momentan nicht) sehe ich keine andere Lösung (am Wochenende schlafen sie tagsüber nicht mehr)

  33. Sonja
    Antworten
    14 Juni 2017 at 10:21 pm

    Hi Wiebke,
    Bei uns war das das selbe. Hab irgendwann echt keinen Nerv mehr gehabt und hab ein einschlaftraining angefangen. Heisst, hab sie ins Bett gebracht bin raus gegangen und erstmal vor der Tür gestanden. Bin im Minuten Takt rein um sie wieder hin zu legen, weil der Mäusezahn immer wieder im Bett gestanden ist. Wenn Sie liegen geblieben ist und sich bißchen in den Schlaf geweint hat hab ich sie gelassen solang sie gelegen ist. Ich weiss, das ist auch wieder umstritten aber meiner Meinung nach musste sie das einfach lernen. Das ganze hat dann gute 4 Wochen gedauert und seitdem leg ich sie ins Bett und sie kann selbstständig einschlafen. Mal schneller mal langsamer. Und ich muss dazu sagen es ging erst mit dem Training als sie schon laufen konnte. Davor – no Chance. Aber durchhalten lohnt sich. Und ich hab dann auch meinen Feierabend.
    Viel Glück weiterhin
    LG Sonja

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