Meine Schwangerschaft – Update 19. bis 22. SSW

Hey Ihr Lieben. Nun sind seit meinem Bericht bereits wieder einige Wochen vergangen, genaugenommen drei. Und so wird es – denke ich – höchste Zeit für ein weiteres Update zu meiner derzeitigen Schwangerschaft. Es gibt ein paar neue Bauchbilder, Infos darüber, wie es mir geht und natürlich, wie der Feindiagnostik-Termin heute morgen verlaufen ist. Und ja, auch das Geschlecht ist uns jetzt bekannt. Auch das wird hier verraten (wenn Ihr es nicht schon auf Facebook, Twitter und Co. gelesen habt, weil ich es ja unbedingt sofort in die Welt hinausschreien musste).

Bauchbilder

Die Bauchbilder möchte ich Euch zuerst zeigen. Auch hier ist wieder ein Bild von Innen dabei (entstanden im Zuge der Feindiagnostik).

21. SSW

 

21. SSW

 

22. SSW
Bild Ultraschall 22. SSW
22. SSW

Befinden der Mutter

Mir geht es prima. Mit Übelkeit habe ich ja schon eine Weile nicht mehr zu kämpfen. Das Stechen im Bauch hat auch aufgehört. Ich fühle mich nun sicherer, je länger die Schwangerschaft voranschreitet. Zudem merke ich bereits das sehr aktive Verhalten des Krümels. In der 20. SSW konnte ich (und mein Mann) die Tritte sogar von Außen sehen. Das gibt mir Sicherheit, weil ich nun sehr deutliche Lebenszeichen wahrnehme, ohne dass ich auf den Ultraschall der Ärztin angewiesen bin. Bewegungen habe ich zwar schon eher gemerkt, aber diese Kraft, die das Baby haben muss, erstaunt mich und macht mich stolz. Meine Brüste schmerzen auch schon eine Weile nicht mehr, dafür haben sie inzwischen den Umfang eingenommen, den sie beim ersten Kind NACH der Geburt hatten. Ich trage nun bereits die Still-BHs der ersten Runde. Wo soll das nur hinführen?
Einzig das lange Sitzen fällt mir – trotz Stützstrümpfe – schwer. Abends bin ich froh, wenn ich die Beine hochlegen kann. Und Nasenbluten hat sich dazu gesellt. Ich erinnere mich daran, dass das in der ersten Schwangerschaft auch so war. Wenn ich mich an der kalten Luft bewegt habe, dann fing meine Nase schnell mal an zu bluten. Ja, mein Körper muss sich an das viele Blut wohl erst gewöhnen.

Die Feindiagnostik

Heute hatte ich endlich den ersehnten Feindiagnostik-Termin. Jetzt hieß es endlich „Butter bei die Fische“. Heute sollte ich das Geschlecht erfahren. Meine Frauenärztin ist mit solchen Progrnosen immer sehr zurückhaltend und verweist auf die Feindiagnostik. Und so sollte es denn auch bei mir so sein.
Dass ich auf Grund verschiedener Anzeichen auf ein Mädchen getippt habe, wisst Ihr ja bereits aus meinem letzten Schwangerschaftsbeitrag. Groß spannend machen möchte ich es nicht, schließlich habe ich es schon in alle sozialen Kanäle hinausgeschrien: es wird ein Mädchen. Wirbelwind hatte also sowas von Recht, dass sie immer auf ihrer Schwester beharrt hat. Heute morgen noch meinte ich zu Ihr: „Heut erfahren wir, ob es ein Bruder oder eine Schwester wird.“ Auch hier antwortete sie, wie die vielen Male davor: „Nein, eine Schwästor!“ Mein Mann konterte nur trocken: „Wie lange hast Du gebraucht, ihr das einzubläuen?!“ Zu meiner Verteidigung: ich habe ihr überhaupt nichts eingebläut. Die Zwerge scheinen da einfach einen Riecher für zu haben.
So, nun noch zur Feindiagnostik selbst: In unserer Stadt gibt es zwei Frauenärzte, die Feindiagnostik durchführen. Ich habe mich einfach für den Arzt entschieden, den ich bereits bei Wirbelwind hatte. Er ist zwar sehr wortkarg und direkt, aber das passt ganz gut zu mir. Auch diesmal sagte er nur das Nötigste. Er zeigte mir die (intakten) Organe, die Herzkammern und das Blut, den Herzschlag und den Puls von Baby und mir. Er checkte die Größe und stellte fest, dass diese doch eher dem ursprünglich errechneten Termin ähnelte, nicht dem von meiner Frauenärztin korrigierten. Damit wäre ich heute nicht 22+0, sondern erst 21+3. Als ich meinte, dass mir der korrigierte Termin auch seltsam vorkam, weil ich mir ja sicher bin, wann ich meine letzte Regel hatte, wurde er plötzlich ganz redselig, lachte und meinte, darauf würde er ja gar nichts geben, wenn Frauen behaupten, sie hätten dann und dann die letzte Regel gehabt. Später fügte er noch hinzu, dass es natürlich ein Scherz war. Ja, ist schon klar. Als Erinnerung gab es ein Profilbild des Sprösslings (siehe oben) und eine Datenliste für meine Frauenärztin, in welcher bescheinigt wird, dass alles gut entwickelt ist.Als der Arzt übrigens das Geschlecht bekannt gab, schaute ich zu meinem Mann, der neben mir saß, und sah ein paar Tränen in seinen Augen. Ich bin mir aber nicht sicher, ob er noch von den detaillierten Ultraschallbildern ergriffen war, oder wegen seinem fehlenden männlichen Erbe geschockt war. Direkt Freudenstränen waren es wohl nicht. Er hatte es sich sicherlich schon gedacht, dass es ein Mädchen wird, aber die Hoffnung auf einen Jungen war wohl immernoch da. Hinterher meinte er: „Aber ein drittes Kind machen wir nicht.“ Die Gefahr von zu viel Östrogenen in der Familie wäre ihm dann doch zu groß. Und für alle, die jetzt aufschreien: natürlich freut er sich über das Mädchen. Aber ihr wisst ja, wie Männer so sind…

Eure Wiebke

4 Comments

  1. 30 Januar 2015 at 8:16 am

    Ach liebe Wiebke, ich bin auch ganz ergriffen – ein kleines Mädchen – eine Schwester für Wirbelwind. Wie wunderbar. Ein Junge wäre natürlich genauso toll gewesen…aber so zwei kleine Mädchen sind doch toll! Schon Wahnsinn, dass die großen Geschwister da offensichtlich ganz feine Antennen besitzen. Mal sehen, ob das bei uns auch so sein wird 🙂
    Liebe Grüße, Anna

    • 3 Februar 2015 at 9:23 am

      Ein anderer Vater meinte letztens zu mir: "Noch ein Mädchen ist super. Da weiß man, was man hat." 😉
      Ich bin auch schon gespannt, was es wird und ob Deine Motte richtig liegt!
      LG Wiebke

  2. 9 Februar 2015 at 1:30 pm

    Ich musste gerade schmunzeln: mein Freund war der festen Überzeugung, dass wir einen Jungen bekommen und als wir erfahren haben, dass es ein Mädchen wird war der erste Satz "hoffentlich wird sie nicht wie du!".
    Tja, so schöne Komplimente kriegt man selten 😉 aber mittlerweile hat er sich dran gewöhnt und ist selbst plötzlich im Mädelklamotten-Kauf-Fieber!
    LG, Manati

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