Erfindungen, die das Familienleben leichter machen würden

Kinderzahnpasta_Zaehneputzen

Nicht nur Kinder können kreativ sein. Nein auch wir Eltern träumen gerne einmal von Innovationen, die unser Familienalltag erleichtern würden. In diesem Beitrag habe ich ein paar Gedanken hierzu festgehalten, die gerne von findigen Produktentwicklern und der Industrie übernommen werden dürfen. 😉

1. Kinderzahnpasta 2.0

Kinderzahnpasta ist an sich prima. Sie schmeckt süßlich und manchmal sogar nach leckeren Erdbeeren. Das hat den Vorteil, dass Kinder grundsätzlich ganz gerne zur Zahnbürste greifen. Das Problem ist jedoch, dass dann beim Putzen die Motivation schon wieder aufhört. Denn die Zahnpasta ist so lecker, dass sie schlichtweg von der Bürste gezutscht wird.

Daher wäre es unabdingbar, endlich eine Kinderzahnpasta zu erfinden, die erst dann lecker schmeckt, wenn sie schaumig geputzt wurde. Das müsste unsere Kinder doch zum Putzen animieren, oder?

Zumindest auf Twitter kam die Idee sehr gut an.

2. Mama-Teller mit Extra-Fach

Es gibt so schönes Kindergeschirr. Häufig ist es kunterbunt, mit süßen Motiven, die sich beim (auf)essen offenbaren oder sogar praktisch unterteilt. Doch was ist mit uns Eltern? Warum werden die Elternteller nicht auch an die Bedarfe von Familien angepasst?

Also ich hätte gerne einen Teller, der einen extra abgeteilten Bereich besitzt, in welchem ich die angeknabberten, ausgespuckten, aussortierten und heruntergefallenen Lebensmittel der liebsten Kinder unterbringen kann. Denn eines ist ja logisch: auf dem Kinderteller dürfen nach Meinung der Kinder diese Dinge nicht mehr verweilen.

3. Elternkleidung mit Wendepailletten

Auch bei der Kleidung herrscht ein deutliches Defizit in der Elternabteilung. Den lieben Kindern werden praktische Regenbekleidung bis hin zu kreativ mit Aufnähern gestalteten und Wendepailletten bestückte Lieblingsstücke erschaffen. Gerade diese Wendepailletten sind famos, denn sie führen dazu, dass sich die Kinder gegenseitig den Bauch streicheln. Das ist doch süß und eine wunderbare Möglichkeit in Kontakt zu treten.

Aber was ist mit uns Eltern? Warum gibt es für uns kaum Oberteile mit Extra-Accessoires? Also ich hätte auch gerne Wendepailletten, aber an den Schultern. Dann können mir andere Eltern stets anerkennend über die Schulter streichen. Macht ja sonst niemand.

4. Schmusehand

Ach wie oft habe ich mir schon gewünscht, eine weitere Hand zu haben. Um die Einkäufe zu tragen UND gleichzeitig den Kindern die Hand zu reichen. Um die ganzen Aufgaben, die als Mutter so anstehen, bewältigen zu können, könnten es eigentlich nie genug Hände sein. Nur eine ganz wichtige Funktion muss die Hand haben: Sie muss Körpertemperatur besitzen und sich wie eine echte Hand anfühlen. Dann kann man sie nachts dem Kind ins Händchen drücken und das Zimmer verlassen. Einfach so, ohne sich stundenlang die Hand quetschen zu lassen 😉

5. Süßes in Gemüseoptik

Kinder lieben es zu Naschen. Aber wenn wir ehrlich sind, tun wir Eltern das auch ganz gerne. Doch egal, wie sehr die Kinder gerade in ihr Spiel vertieft sind, sobald man die Tiefkühltruhe öffnet oder eine Packung Gummibärchen öffnet, stehen sie auf der Matte. Tagsüber heimlich Naschen ist quasi nicht möglich. Wie praktisch wäre es da, wenn es süße Naschereien in Gemüseoptik gäbe. Die Kinder sehen, wie wir herzhaft in Brokkoli oder Blumenkohl hineinbeißen und werden es mit Sicherheit tunlichst vermeiden zu fragen, ob sie etwas abhaben dürfen. Und wir können unbehelligt unsere süße Auszeit genießen.

Und wenn das für die Süßigkeitenindustrie eine zu große Herausforderung ist, dann wäre so eine nicht-knisternde Gummibärchen-Verpackung doch schon mal ein Anfang, damit unsere heimliche Nascherei im Nebenzimmer nicht sofort auffliegt.

6. Schalldichter Teflon-Anzug

Sobald man ein Kind hat, redet jeder rein. Ob Schwiegermutter, Freunde oder Passanten. Plötzlich weiß es jeder besser und man macht sowieso alles falsch. So ein schalldichter Anzug, an dem blöde Kommentare einfach abprallen, wäre da eine prima Erfindung. In der Luxusversion gibt es den dann noch mit eingebauten Nerven aus Draht, falls doch mal ein Kommentar durch den Anzug dringt. 😉

7. Schlafmützen

Eine Mütze voll Schlaf – das soll man doch dann und wann zu sich nehmen, habe ich gehört. Mit Kindern zu Hause wird der Schlaf doch eher rar. Ob das kleine Baby, dass sich alle zwei Stunden meldet, das Kleinkind, das den nächsten Magen-Darm-Virus selbstverständlich nur nachts austrägt oder das Sechsjährige, das sich vor den Monstern unter seinem Bett ängstigt. Egal wie alt die Kinder sind: einen Grund nicht zu seinem wohlverdienten Elternschlaf zu kommen, gibt es immer. Daher wäre so eine Schlafmütze echt mal eine Erfindung: Aufsetzen und eindösen, egal, wie viel Monster man gerade unter dem Bett gefangen oder Kotze vom Boden aufgewischt hat.

So, das wären dann meine Wünsche. Vielleicht findet sich ja ein findiger Erfinder, der das eine oder andere aus meiner Liste in die Realität umsetzen kann 😉

Eure Wiebke

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